I notice …
I wonder …
It reminds me of …
Link: https://johnmuirlaws.com

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Link: https://oe1.orf.at/programm/20260321/826115/Cum-grano-salis
“Salz lobt sich nicht selbst” sagt ein ghanaisches Sprichwort und gemahnt uns, dass wahrer Wert und gute Taten für sich selbst sprechen sollten. Das Salz muss in der Tat nicht prahlen, nicht nur wir Menschen brauchen es zum Überleben, selbst Mikroorganismen knabbern gerne daran. Wir hauen es aus Bergen und holen es aus dem Meer, seit Jahrtausenden. Es ist Lebensmittel und Kultgegenstand, Symbol und Wirtschaftsgut, ganze Landstriche tragen seinen Namen, ganze Imperien nährten sich davon.
“Vergiss nicht diejenigen, die dich mit Salz ernährt haben” heißt es im Süden Indiens. Gute Taten wollen demnach erwidert werden. Diagonal greift zum Streuer und salzt nach, nicht nur das berühmte Körnchen, mindestens ein ganzes Pud. Das heißt 16,38 Kilogramm Natriumchlorid. So viel sollte man, einem alten russischen Sprichwort gemäß, nämlich mit jemandem verzehren, um ihn oder sie wirklich kennenzulernen. Aber nicht auf einmal bitte, sonst wird es eine kurzlebige Bekanntschaft.
Mit Beiträgen von Ilse Huber, Birgit Dalheimer, Andreas Pfeifer und Lothar Bodingbauer.
Die Verhaltensbiologin Marta Manser von der Universität Zürich spricht über die Erdmännchen und ihren natürlichen Lebensraum in der südafrikanischen Halbwüste.
https://oe1.orf.at/programm/20260309#825500/Stars-der-Kalahari
Gestaltung: Lothar Bodingbauer
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https://oe1.orf.at/programm/20260216#822930/Vor-dem-grossen-Austrieb
Vor dem großen Austrieb. Der Biologe Peter Prack spricht bei Eis und Schnee über die Blatt- und Blütenknospen an Bäumen und Sträuchern.
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Nachdem unser Hund in einer Schlägerei ein Auge verloren hat, trifft man immer wieder Menschen unterwegs, die das bedauern.
“Halbblind”, sagt der ältere Herr mit Hörgerät, nachdem er den Hund wohl zwanzig Sekunden angesehen hat.
“Ist das Glas halbvoll oder halbleer?”, frage ich ihn.
Er denkt weitere zwanzig Sekunden nach.
“Halbleer”, sagt er nachdenklich, und setzt seinen Weg fort.
Bei uns werden die Entscheidungen im Haushalt nach dem Fünfaugenprinzip getroffen. Und manchmal drückt einer noch ein Auge zu.
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Mann mit Hund sieht unseren Hund auf drei Beinen dahinhunkeln. „Aha das ist der Hund mit dem Tick.“ „Nein, das ist just lazy-walk.“ „Aha, ich hab gar nicht gewusst dass das normal ist.“ #charming




























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Marco hat geschrieben: “Seit einem Schulhalbjahr sind in Rheinland-Pfalz unangekündigte Überprüfungen verboten. Wir finden das super. Es gab jedoch in der Lehrerschaft teils einen großen Aufschrei der Entrüstung. Wir werden in der nächsten Woche eine Episode von Schule im Gespräch zu diesem Thema drehen und auf dieses Halbjahr ohne unangekündigte Hausaufgabenüberprüfungen zurückblicken. Da wir die Rückmeldung auf breite Füße stellen wollen, bitten wir über unsere Kanäle um Einschätzungen und Statements zu diesem Thema.”
https://bildung.rlp.de/studienseminar/studienseminare/realschulen-plus/trier
Ich habe angekündigte Wiederholungen bei den eigenen Kindern auch selbst erlebt. Mein Kommentar dazu ist hier:
Unangekündigte Wiederholungen sind meiner Meinung nach ein Marketingproblem – und ein neuropsychologisches Problem: Das macht enormen Stress bei den Schüler:innen, und wer unter Stress Mathematik lernt, speichert das im Fluchtgedächtnis, möchte flüchten. Unangekündigte Wiederholungen sind daher auch schlecht als schönes Produkt “verkaufbar”, das wäre Feedbackkultur sehr wohl. Aber vielleicht der Hauptgrund: unangekündigte Weiderholungen scheinen eine Lösung zu sein auf ein Problem, das man anders lösen kann/muss. Was will man eigentlich erreichen damit? Es könnte sein, dass Versäumnisse der Schule/Lehrer:innen damit korrigiert werden solle, auf Schüler:innenseite. Und das wäre schade. So gesehen: lieber nicht.
Hainburg










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Lothar Bodingbauer ist österreichischer Radiojournalist, Abendschullehrer und freier Podcaster.
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Text: Zum Hintergrund (2014)
Fotos sind auch auf Instagram: lobodingbauer

